artiso INNO TALK – Das Agile Festpreismanifest
Festpreis oder Agilität? Wir zeigen, warum Sie sich in Zukunft nicht mehr entscheiden müssen.
Am 23. Juli 2025 drehte sich beim artiso INNO TALK alles um ein Thema, das viele Projektverantwortliche umtreibt: Wie lässt sich Agilität mit Festpreisverträgen verbinden?
Claus Allgaier (Head of Business Development) und Philipp Kirchmaier (Softwareentwicklung) diskutierten im Dialogformat über neue Denkmodelle, praktische Erfahrungen und konkrete Lösungsansätze für moderne Projektarbeit.
Der agile Festpreis – ein Widerspruch?
Nicht bei artiso. Unser Modell vereint Planungssicherheit mit Anpassungsfähigkeit, klare Budgets mit echtem Kundennutzen – und setzt auf gemeinsames Steuern statt starrer Verträge.
Im Zentrum des Talks stand die Gegenüberstellung klassischer Festpreislogik und eines flexibleren, agilen Ansatzes, der Veränderungen nicht als Risiko, sondern als Normalfall behandelt. Dabei wurde deutlich:
Ein agiler Festpreis ist kein Kompromiss – sondern ein strukturiertes Modell, das Klarheit schafft und gleichzeitig Raum für Innovation lässt.
Vier Thesen für bessere Projekte
Im Mittelpunkt des INNO TALKs standen vier zentrale Fragen, die zeigen, wie Agilität und Festpreis sinnvoll zusammenspielen können:
Wie lässt sich Agilität leben, ohne das Budget zu sprengen?
→ Durch klare Priorisierung, transparente Steuerung und Vertrauen statt Nachverhandlung.Wie verbinden wir Management und Entwicklung durch echte Meilensteine?
→ Indem wir gemeinsam Orientierungspunkte schaffen – strategisch und operativ.Warum ist aktive Mitwirkung des Kunden unverzichtbar?
→ Weil Erfolg nur möglich ist, wenn der Kunde mitentscheidet, priorisiert und Verantwortung übernimmt.Welche Projekte eignen sich – und welche nicht?
→ Hohe Unsicherheit oder unklare Ziele sprechen eher gegen den Festpreis. Passende Rahmenbedingungen sind entscheidend.
Warum der agile Festpreis funktioniert
Der agile Festpreis ist kein Widerspruch – sondern ein Vertrag über Vertrauen, Ergebnisorientierung und klar strukturierte Zusammenarbeit.
Er schafft den Rahmen, um Projekte gleichzeitig planbar und anpassungsfähig zu gestalten – mit mehr Raum für Innovation und partnerschaftliche Steuerung auf Augenhöhe.
Was das konkret bedeutet:
Transparente Prozesse statt statischer Spezifikationen
Geteilte Verantwortung statt starrer Arbeitsteilung
Priorisierung nach Kundennutzen statt festgefahrener Leistungslisten
Im artiso INNO TALK wurde deutlich, warum dieser Ansatz gerade heute so relevant ist – und welchen Unterschied er in der Projektpraxis macht:
- Vermeiden Sie Change-Request-Chaos und schaffen Sie Raum für Anpassung
- Kalkulieren Sie sicher, ohne sich auf jede Anforderung schon zu Beginn festlegen zu müssen
- Binden Sie Kunden und Fachbereiche aktiv ein, ohne die Kontrolle zu verlieren
- Erzielen Sie schneller greifbare Ergebnisse – durch klare, transparente Meilensteine
Danke für den Dialog!
Wir bedanken uns bei allen Gästen, Mitdiskutierenden und dem artiso Team für einen intensiven, ehrlichen Austausch – und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Impulse im Rahmen des INNO TALK.
Claus Allgaier
Philipp Kirchmaier